Begriffe aus dem Schießsport

Rundenwettkämpfe

zielscheibe lg 10m 8erRundenwettkampf ErgebnisMannschaften der Bruderschaften aus dem BHDS (Bund Historischer Deutschen Schützenbruderschaften) vergleichen sich in sogenannten Rundenwettkämpfen. Die Rundenwettkämpfe finden in der Regel von Oktober bis März statt. In einer Gruppe sind bis zu acht Mannschaften, so dass durch Hin- und Rückkampf meist 14 Wettkämpfe ausgetragen werden. Die Regularien sind in der Sportordnung des BHDS beschrieben. 

In den Rundenwettkämpfen mit anderen Bruderschaften treten mindestens vier und maximal sechs SchützInnen an und jeder schießt je nach Klasse 20 oder 30 Wertungsschüsse auf einer 10er Schießscheibe. Die besten vier Ergebnisse der bis zu sechs SchützInnen werden zum Mannschaftsergebnis addiert.

 

Waffenarten:

  • luftgewehr2LG (Luftgewehr): Die Munition aus Blei - Diabolo genannt luftpistole- wird durch hohen Luftdruck aus dem Gewehr geschossen, Luftgewehrstände haben immer eine Entfernung von 10 Metern.
  • KK (Kleinkaliber(gewehr)): Ein KK-Gewehr ist eine echte „Feuerwaffe“, da die Munition eine Treibladung enthält, die durch einen Stoßbolzen gezündet und aus dem Gewehr geschossen wird. KK kann auf 25, 50 oder 100 Meter Entfernung geschossen werden, aber 50 Meter sind am gängigsten. Der optische Untreschied zum Luftgewehr ist eher gering.
  • LP (Luftpistole): Auch hier wird wie beim Luftgewehr die gleiche Munition durch hohen Luftdruck aus der Pistole auf ein zehn ;Meter entfernte Zielscheibe geschossen. Jedoch ist die Zielschiebe beim Luftpistoleentwas größer als beim Luftgewehr

Anschlagsarten (Erklärt für Rechtsschützen):

  • anschlag dreistehend Gewehrschießen: Die klassische Stellung ist stehend: Der Schütze steht frei und aufrecht mit beiden Füßen in gleicher Höhe auf dem Boden. Das Gewehr wird mit beiden Händen gehalten. Der linke Oberarm und der Ellenbogen dürfen an der Brust oder auf die Hüfte aufgestützt werden.
  • Liegend Gewehrschießen: Der Schütze liegt ausgestreckt auf einer Ebene. Das Gewehr wird von beiden Händen und einer Schulter gestützt. Die Wange darf an den Schaft angedrückt werden. Beide Unterarme und die Ärmel einer Schießjacke müssen sichtbar frei von der Unterlage sein.
  • Kniend Gewehrschießen: Der Schütze kniet auf einer waagerechten Ebene. Dabei darf er die Unterlage mit dem linken Fuß, der rechten Fußspitze und dem rechten Knie berühren. Der linke Ellenbogen wird auf das linke Knie aufgestützt. Das Gesäß darf den Boden nicht
    berühren.

Zielscheibe, Schuss, Schussbild, Ergebnisse:

zielscheibe lg 10m 8erDie Zielscheibe aus Pappe trägt in der Mitte den sogenannten Spiegel, der in Ringen von außen mit 1 bis zum Punkt in der Mitte als 10 geht. Der Durchmesser des Spiegels je nach Waffenart und Entfernung unterschiedlich:

Luftgewehrscheibe 10m: Durchmesser des Spiegels beträgt 30,5 mm (also des 1er) und der eines 10er 0,5 mm. Damit entspricht der Ringabstand 2,5 mm

Luftpistolenscheibe 10 m: Der Durchmesser des Spiegels beträgt 155,5 mm und der eines 10er: 11,5 mm
Kleinkaliberscheibe 50 m: Der Durchmesser des Spiegels beträgt 154,4 mm und der eines 10er: 10,4 mm

Ein Schuss zählt als 10er, 9er, 8er usw., wenn der entsprechende Kreis bzw. Ring von der Kugel unterbrochen beziehungsweise berührt wurde. Unterbricht die Kugel zwei Kreise gleichzeitig, so zählt der höhere Ring: siehe Bild: Der Schuss zählt als 8.

Dass Schussbild gibt an, wieviele 10er, 9er, 8er usw. man geschossen hat. Bei 10 Schuss könnte es lauten: drei 10er, sechs 9er und ein 8er

Dass Ergebnis berechnet sich aus dem Schussbild, also im Beispiel 3x10 + 6*9 + 1*8 = 92 Ringe

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